Foto: Markus Haner

Der Vorhang öffnet sich zum zweiten Akt. DiNA kennt sich mit Masken aus – und schaut hinter die verirrten Inszenierungen des Menschseins. „Porzellan” fokussiert die falschen Anreize und Ziele, an denen sich der selbstoptimierte und sich selbst überschätzende, moderne Mensch orientiert. Im Versuch, als Individuum im Raum der Einsen und Nullen gesehen und geliebt zu werden, verzetteln wir uns an fragmentierten, virtuellen Fronten, an denen wir eigentlich nichts verloren haben – und verlieren uns selbst dabei immer mehr. Wir erliegen der Illusion, mit unseren mobil vernetzten Meinungsäußerungen wirkmächtig zu sein und gestaltend Einfluss zu nehmen, versinken dabei aber in den affirmativen Schleifen unserer eigenen „Bubble“ oder atomisieren in der unüberschaubaren Kakofonie aller Stimmen. Wir sind die Generation, die am Smartphone alles kann, gefühlt beinahe die Welt regieren. Bei genauerem Hinsehen bewältigen wir aber kaum noch angstfrei unseren Alltag und flüchten in die vermeintliche Sicherheit der Virtualität. In DiNAs Worten: „Du bist so schön kaputt. Du bist Porzellan. Du bist kein Meilenstein, hast dich nur meilenweit verfahren.“ Video: https://www.youtube.com/watch?v=zAHQ-2jZ0So

Wir stehen inmitten schwebender Splitter, mit beiden Beinen fest im betonierten Boden. DiNA massiert unsere Seele mit Sandpapier und lässt uns die Wucht der Vergänglichkeit spüren. DiNA – das ist Musik mit Widerhaken, frischem Wind und deutschsprachigen Texten voll schonungsloser Lyrik.

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