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Cold Years lassen dem von der Kritik gefeierten zweiten Album ‘Goodbye To Misery’ eine epische Coverversion des Rock-Klassikers ‘She Sells Sanctuary’ von The Cult folgen. Sänger Ross zur Entstehung:
“Manchmal hörst du einen Song und er bleibt dir für den Rest deines Lebens im Ohr. Dies ist einer dieser Songs. Wir hatten einfach das Gefühl, dass wir ihn covern müssen. Ich wünschte, wir hätten ihn selbst geschrieben, aber stattdessen haben wir ihn zu unserem eigenen gemacht.” Video: https://www.youtube.com/watch?v=fpnK7KiaU7s

Aufgenommen von Neil Kennedy (Creeper, Boston Manor, Milk Teeth), besteht „Goodbye To Misery“ aus 12 Tracks, die aus dem Wunsch nach einer positiveren Zukunft geboren wurden und nicht aus der Selbstzerstörung und dem Elend des Vorgängers. “Mit dieser Platte wollen wir sagen, dass man sich von den Dingen lösen kann, die einen runterziehen”, erklärt Frontmann Ross Gordon. “Es geht darum, für sich selbst einzustehen und sich von niemandem sagen zu lassen, was man tun oder nicht tun soll. Es ist ein trotziges Statement.” „Goodbye To Misery“ gibt es HIER digital und physisch. Neben der Albumveröffentlichung veröffentlichen Cold Years auch das Musikvideo zur poppigen neuen Single “Jane”. “Jeder hat eine Jane”, sagt Gordon. “Ob es ein Partner, ein Freund, ein Ort, eine Katze oder ein Hund ist – es ist diese Person oder Sache oder dieser Ort, der immer bei dir ist, egal was passiert. Und manchmal fühlt man sich nie gut genug für sie/es, aber das macht nichts.” Video: https://www.youtube.com/watch?v=sXv3GBVdOw4
Das war wohl abzusehen. Der Damm war sicherlich immer im Begriff zu brechen. Hätte man Ross Gordon in den letzten Jahren zugehört, zwischen den Zeilen seiner Texte gelesen oder den brodelnden Momenten von Cold Years’ 2020 gefeiertem Debütalbum „Paradise“ Aufmerksamkeit geschenkt, hätte man vorhersagen können, dass etwas nachgeben musste. Wie der aufbrausende Geist des neuen Albums „Goodbye To Misery“ der Band beweist, ist “etwas” vielleicht eine Untertreibung. Alles hat sich verändert. Dies ist der Sound des Kampfes oder der Flucht, des Entschlusses, dass genug genug ist, und dass das Trio – ergänzt durch Gitarrist Fin Urquhart und Bassist Louis Craighead – Besseres verlangt. Am wichtigsten ist jedoch, dass sie etwas dagegen tun. Die Zeit des Jammerns und Meckerns ist vorbei. Gordon bringt es auf den Punkt: “Ich bin nicht mehr selbstzerstörerisch oder unglücklich”.  Von den 12 neuen Songs, die das Album ausmachen, wurden nur drei in Aberdeen geschrieben, als Gordon nach Glasgow zog, um der erdrückenden Umgebung zu entkommen, die er sein ganzes Leben lang sein Zuhause genannt hat. Die Tracks entstanden in einem Anfall von Großstadtinspiration, während Gordon, wie Millionen anderer Briten, zu Hause gefangen war. Denn ja, der Schatten, der über dieser Geschichte liegt, ist derselbe, der auch heute noch fast jeden Aspekt unseres täglichen Lebens prägt. Durch die Abriegelung gezwungen, Ideen mit Craighead und Urquhart per E-Mail auszutauschen, anstatt wie früher in Pubs bei einem Bierchen über die Dinge zu plaudern, entwickelten sich die Songs auf „Goodbye To Misery“ auf ganz natürliche Weise. Von neuer Energie und neuen Gefühlen durchdrungen, beschloss die Band, diesen Impulsen nachzugehen und dabei aus ihrer gemeinsamen Komfortzone herauszutreten. Wie Gordon sagt: “Es ist ein verdammtes Punkrock-Album”, mit einem freilaufenden Geist und einer furchtlosen Einstellung dazu. Wenn du dich jemals gefragt hast, ob es da draußen etwas Besseres gibt, wenn du geahnt hast, dass dies nicht alles sein kann, was es gibt, oder wenn du das Gefühl hast, dass du mehr im Leben verdienst, dann ist „Goodbye To Misery“ eine Platte, die dich sehr berühren wird. Du kannst bleiben, wo du bist, und dich in die Verzweiflung stürzen, oder du kannst hinausgehen und dir holen, was du verdienst. Denn die Welt schuldet dir keinen Gefallen. Es wird keine Retter geben, die von diesen Straßen aufsteigen. Cold Years, die vor Wut, Bedauern, Sucht und Trotz nur so strotzen, spinnen all diese Fäden mit Bravour weiter. Sie behandeln Beziehungen und gesellschaftliche Themen. Es wird sehr persönlich und ist doch ein universeller Aufruf zum Handeln. Neben all dem neu entdeckten Optimismus und der Positivität gibt es auch mehr legitime Wut und Rebellion, als man auf den meisten modernen Punk-Platten findet. Seien Sie versichert, dass Cold Years immer noch fest gegen die Idioten dieser Welt antreten. Wenn überhaupt, dann klingen sie sogar noch wütender als je zuvor. Verständlich, wenn man die vielen Gründe dafür bedenkt. “Es ist mir scheißegal, was mit mir passiert, wenn ich 65 bin”, sagt Gordon. “Man muss das Leben im Moment leben. Man muss Risiken eingehen. Und das war etwas, wovor ich immer Angst hatte. Aber jetzt habe ich keine Angst mehr.” Video ‚32‘: https://www.youtube.com/watch?v=EKS_VNmWCpU

Ab 14. Oktober wieder in Deutschland
(und in der Schweiz) auf Tour 

14.10.2022 KÖLN – Live Music Hall (Support von Itchy)
15.10.2022 HAMBURG – Markthalle (Support von Itchy)
16.10.2022 LEIPZIG – Neues Schauspiel
17.10.2022 CH-ZÜRICH – Werk 21 (mit Notgemeinschaft Peter Pan)
19.10.2022 MÜNCHEN – Backstage
20.10.2022 OBERHAUSEN – Turbinenhalle (Radio Bob Rocknacht)

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