BREATHE, die zweite Single aus dem am 21.10. erscheinenden Album PRESENT, des französischstämmigen Songwriters PHILEAS ist weit entfernt davon ein klassischer Radiosong zu sein. Ruhig und geradezu aufreizend langsam braucht er knapp 2 Minuten, um sich dann in einer epischen Breite zu präsentieren, die erahnen lässt, wie viel Persönliches in dem Song steckt. Breitwand Folk oder Pop.?? Auf jeden Fall ein Song, der durchaus Gänsehaut Potential hat.   Dazu passend ein Video, das mit großartigen Bildern die Stimmung des Songs aufgreift.

Auch wenn PRESENT letztlich das Debütalbum des französischstämmigen Songwriters Matthias Neyrand ist, hört man den 9 Songs an, dass hier jemand am Werk ist, der sein Handwerk nicht nur versteht, sondern auch mit Herz und Seele dabei ist. Die Songs sind einfach, ausgefeilt, eigen und haben einen unglaublichen Tiefgang. Opulenz und klassische Songwriter Elemente gehen Hand in Hand und Mat‘s Stimme fühlt und füllt die von der Musik geschaffenen Räume. Man hört mit jedem Ton, dass er ein erprobter Live  & Straßen Musiker ist, der weiß wie man sein Publikum bannt.  „Present“ ist das Debütalbum des Singer-Songwriters und Loop-Künstlers Mathias Neyrand. (Er ist in Frankreich geboren, in Deutschland aufgewachsen und hat als Musiker in England und den USA gearbeitet. 2017 ließ er sich in Berlin nieder, wo er seitdem als Live-, Studio- und Straßenmusiker arbeitet und sein Projekt Phileas ins Leben gerufen hat.) Das Album oszilliert zwischen polaren Gegensätzen und schafft aus dieser Spannung neue Bedeutungen. Das Album spiegelt die persönliche Entwicklung des Singer-Songwriters Mathias wider, dessen persönliche Erfahrungen ihn vermehrt dazu gebracht haben, sich mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Migrationspolitik, demokratischem Grundverständnis, religiösem Extremismus und kollektivem Handeln gegen soziale Ungerechtigkeit auseinander zu setzen. Diese Erfahrungen haben auch die persönlicheren Songs (Better Days, Field-Commander Cohen, Breathe) beeinflusst, in denen die Beziehung des Künstlers zur Gesellschaft und der Welt hinterfragt wird. So wie der Titel zweideutig bleibt, beantwortet das Album nie die Frage, was „(A most beautiful) Present“ letztendlich ist. Ob es nur ein Einblick in einen gegenwärtigen und doch vergänglichen Moment ist, ein Geschenk das gegeben oder empfangen wird, oder die ergreifende Selbstbehauptung eines individuellen Bewusstseins. Musikalisch baut das Album auf chorale, ätherischer Stimmen auf, durch deren Klangteppich sich die unverwechselbare und facettenreiche Hauptstimme Ausdruck verleiht. Das Album durchwandert eine Vielzahl von Musikgenres und Soundrichtungen und veranschaulicht musikalisch die verschiedenen Themen, um einen Einblick in eine einzigartige Vision und Menschlichkeit zu verschaffen. Erste Single Doobie (What a feeling) Videolink

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