Foto: Jake Deemer-Evans

Die unzähmbaren Punks aus Essex – PET NEEDS – melden sich zurück und kündigen ihr zweites Studioalbum “Primetime Entertainment” an. “Fear for the Whole Damn World” ist eine Hommage an das beste Punkrock-Kätzchen, das je gelebt hat – Smoko Marriott. Smoko lebte und starb im Lockdown und dieser Song ist genauso ansteckend, humorvoll und hyperaktiv wie sie, während er auch die Angst, das Drama und die Intensität des Lebens in einem kleinen Reihenhaus, das man nicht verlassen kann, thematisiert.” “Fear for the Whole Damn World” mit seinem quäkenden Gesang und den Riffs, die so unscharf sind wie das Tier, das ihn inspiriert hat, wurde ursprünglich von Marriott auf einer Akustikgitarre mit Fingerpicking immer weiter verfeinert, bis sein Nachbar “an die Wand schlug und mit Lärmbeschwerden drohte”.  Das Endergebnis, das im Studio zusammen mit den Sessions für ihr kommendes zweites Album fertiggestellt wurde, zeigt, dass PET NEEDS Smokos Live-Fast-Die-Young-Erbe mit einer passenden Explosion nervöser Energie ehren. Johnny dreht die Distortion-Pedale bis zum Anschlag auf, stimmt sich auf die Gedanken des sterbenden Katerchens ein und schreit ein leidenschaftliches Epitaph in den Himmel: “Don’t follow, don’t follow in my footsteps. Ich habe das Gefühl, dass ich noch nichts Gutes in der Welt getan habe. Ich habe Angst um die ganze verdammte Welt”. RIP Schwester.  Zur neuen Single gibt es auch ein offizielles Video, das PET NEEDS bei der Unterstützung von Frank Turner auf seiner aktuellen “50 States In 50 Dates”-Tour zeigt, wie sie sich amüsieren. Das Video enthält Aufnahmen von jeder Show. Hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=1-q_6B_LllI

Geschrieben und aufgenommen wurde das neue Album “Primetime Entertainment” in den 11 Monaten, nachdem die Band bei Xtra Mile unterschrieben hatte. Das Schreiben des Albums, das sich mit Gefühlen wie Angst, Müdigkeit, Adrenalin, Versagen und Entschlossenheit auseinandersetzt, erwies sich für den Frontmann ungewollt als eine tiefgreifende psychologische Entdeckungsreise. Wie Johnny sagt: “Es ist ein sehr persönliches Album. Es handelt davon, dass ich ziemlich selbstzerstörerisch bin, und davon, dass ich erkannt habe, dass ich mich selbst verbessern muss. Ich dachte, ich würde eine Platte schreiben, die vom Feiern handelt, aber die wahre Bedeutung wurde mir erst klar, als wir uns hinsetzten und das Album von Anfang bis Ende anhörten.” Johnny beschreibt es als “unser ‘London Calling'”. Es ist ein Album voller Sensationen, unerwarteter Texturen und enthält ihre bisher ruhigsten und lautesten Songs. Es schwelgt auch in der Reife der Selbstanalyse. In Tracks wie “Lost Again” und “Ibiza in Winter” geht es um Johnnys Versuche, kreativ und positiv zu bleiben und sich um sich selbst zu kümmern. In “Spirals”, dem vielleicht härtesten Song, schreit er sich förmlich die Seele aus dem Leib: “I can’t handle myself, I can’t manage this band”.”. Und dann sind “Tried and Failed” und “Fear for the Whole Damn World” fast selbsterklärend. Wie schon bei ihrem Debüt sind Johnny und sein Bruder George Marriott (Gitarre) mit von der Partie, während Rich Gutierrez (Bass) und Jack Lock (Schlagzeug) die Rhythmusarbeit übernehmen. Wie “Fractured Party Music” wurde auch das neue Album von Freund und Mentor Frank Turner produziert. Johnny spricht über den Aufnahmeprozess und die besondere Beziehung der beiden:  “Das, was uns alle verbindet, ist die Leidenschaft für Kreativität, das Eingehen von Risiken und der gemeinsame Ehrgeiz… Wir sind alle ein großes Risiko eingegangen, um das hier zu tun, und jedes Gefühl wird intensiviert – wir verstehen uns gegenseitig und wissen, dass wir alle fehlerhaft sind – und das ist gut so! – Man muss die Musik lieben und sich gegenseitig lieben, um zu überleben.”

LIVE AM 17. SEPTEMBER IN BERLIN ALS SUPPORT VON FRANK TURNER (LOST EVENINGS V), Video ‚Get On The Roof’ – https://www.youtube.com/watch?v=cg8QhP6MOnI

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