Das von Industrial und True Crime inspirierte Elektronik-Duo SKYND, das gerade auf den europäischen Festivals Download, Rock am Ring und Rock im Park vor großem Publikum aufgetreten ist und in dieser Woche beim With Full Force zu Gast sein wird, hat das Video zur neuen Single „Armin Meiwes“ veröffentlicht. Es ist der erste Song von Chapter IV. HIER geht’s zum Video und  HIER geht’s zum Stream. SKYND ist das düstere, kreative Ventil und das Alter Ego der Leadsängerin Skynd und des Produzenten und Multiinstrumentalisten Father. Das Duo ist dafür bekannt, dass es sich von unerklärlichen und brutalen Kriminalfällen und dem Mysterium ungelöster Todesfälle inspirieren lässt und diese in Songs verwandelt, die uns an die Dunkelheit der menschlichen Psyche erinnern. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die beiden mit diesem Track und Video eine der schockierendsten Geschichten unserer Zeit aufgreifen. „Das ist einfach eine wirklich bizarre Geschichte“, erzählt Skynd. „Das Arrangement war ein völlig einvernehmlicher kannibalistischer Mord. Oberflächlich betrachtet klingt es verrückt, aber es ist auch eine wirklich traurige Geschichte über Einsamkeit und den inneren Kampf zwischen Fantasie und Realität. Meiwes konnte seinen animalischen Trieb nicht kontrollieren. Er wollte eine andere Ebene des Höhepunkts erreichen, denn die Fantasien, die er seit seiner Kindheit hatte, reichten ihm nicht mehr aus. Sein Drang, jemanden zu besitzen und mit jemandem völlig zu verschmelzen, siegte über seinen gesunden Menschenverstand.“ SKYND fährt fort: „Als ich den Fall untersuchte, sah ich mir ein Interview mit ihm an. Meiwes wirkte nicht wie die typische Bestie, die man sich unter einem ‚Kannibale‘ vorstellt. Aber man könnte sich auch fragen: ‚Wie sieht ein Kannibale überhaupt aus? Es ist eine Geschichte, die mich seit Jahren nicht losgelassen hat, und ich habe das Gefühl, dass ich es endlich geschafft habe, diesen Fall musikalisch umzusetzen.“ Das Video wurde von dem gefeierten und für einen Grammy nominierten Regisseur PR Brown (Korn, Slipknot, Motley Crue, Audioslave, Miley Cyrus, Green Day, Alicia Keys) gedreht, der bereits das Video für die letzte Single „Chris Watts“ verantwortete. Brown äußert sich auch zum Video und sagt: „Monster leben unter uns. Wir können das entweder ignorieren und uns einreden, dass sie nicht existieren, oder wir können tiefer in die Materie eindringen, damit wir wissen, wonach wir suchen müssen. Für dieses Video wollten wir wirklich den Wahnsinn erforschen – diese zwanghafte Energie hinter Armins Geisteshaltung. Der Gedanke, dass er süchtig nach Kochsendungen ist, hatte etwas besonders Verdrehtes an sich.“ „Die Idee entstand, als Meiwes völlig manisch an einem neuen Rezept arbeitete. Etwas, das nach jedermanns Maßstäben ein völliger Misserfolg wäre, war in seinen Augen ein Meisterwerk der Delikatesse. Ich bin so dankbar, dass Skynd dieses Konzept aufgegriffen und die Vision von etwas gefördert hat, das wirklich unangenehm war filmisch umzusetzen, oder auch nur darüber nachzudenken. Es fällt mir immer noch schwer, das Video anzusehen, vor allem wegen des Geruchs während der Dreharbeiten und wegen der unfassbar glaubwürdeigen Darstellung des Schauspielers. Es fühlte sich alles zu real an.“ SKYND veröffentlichten Chapter I im Jahr 2018, gefolgt von Chapter II im Jahr 2019 und schlossen Chapter III mit dem bereits erwähnten „Chris Watts“ ab, das auf die Veröffentlichungen von „Michelle Carter“ und „Columbine“ folgte. Chapter III verzeichnete bereits 31 Millionen Aufrufe auf YouTube und setzte die Erforschung der dunkelsten und verstörendsten Teile der menschlichen Psyche fort, gemäß der Überzeugung des Duos, dass „diejenigen, die sich nicht an die Vergangenheit erinnern können, dazu verdammt sind, sie zu wiederholen.“

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