Fotos: photoworkers.ch

Ein Blind Date im „Teatro Real“, dem Madrider Opernhaus, ist die Geburtsstunde von „The Brute :“. Gründer und Mastermind Daniel Gierke begegnet einem Rendezvous, das ihn im Laufe des Gesprächs verwundert frägt, warum er Musik nicht professionell verfolge, wenn er doch sowieso von nichts anderem reden würde. Gesagt, getan: Die erste Single „And I Want You…“ erblickt das Licht der Öffentlichkeit. Und beschreibt kongenial innere Totheit gefolgt von dem Moment des befreienden Wendepunkts. Einen anderen besonderen Wendepunkt erlebt der gebürtige Hallenser bereits in jungen Jahren als Teil eines Haufens junger Wilder, getrieben von Träumen der weiten Welt und dem Wunsch, Mauern zu Fall zu bringen. Und in seinem Fall: Es überdies seinen musikalischen Vorbildern aus England gleichzutun. Auch hier: Gedacht, getan: Mit Gleichgesinnten wird flugs eine Band gegründet, die sich fortan dem Synthsound der 80iger verschreibt. Nach der Jahrtausendwende gehen die einzelnen Bandmitglieder eigene Wege. Und Daniel findet am „Vierwaldstätter See“ in der Schweiz eine neue Wahlheimat. Er schreibt unermüdlich weiter neue Songs, macht Aufnahmen, baut sich ein eigenes Studio und streckt – nun als „The Brute :“ – seine Fühler nach professioneller Hilfe aus. Und die erreichen einen Bruder im Geiste. „Simon Gibson“, seines Zeichens Engineer an den berühmten „Abbey Road Studios“ und u.a. Masterer der letzten „Depeche Mode“-Alben, findet Gefallen an seiner Musik und sagt spontan ja zu einer Zusammenarbeit. Das Ergebnis: insgesamt vier Singles, der Soundtrack zum Musikfilm „Momentum To Die“ und das Debütalbum „Brute : One“. Jeder einzelne Song nun eine Wegbeschreibung ins Innere von Daniel und eine herzliche Einladung zur akustischen Verabredung mit „The Brute :“.

Mit dem Debütalbum „Brute : One“ wagt „Daniel Gierke“, Mastermind und treibende Kraft von „The Brute :“, dann nach Jahrzehnten des Komponierens – oder des Klangdestillierens – einen Schritt aus dem Schatten heraus in die helle Öffentlichkeit. Doch was er präsentiert gleicht weniger einem Schritt – sondern mehr einem Raketenstart! Das von „Simon Gibson“ in den „Abbey Road Studios“ final bearbeitete Album wartet mit scheinbar kontrastierenden Klangwelten auf: Elektronisches trifft auf Rockiges, cineastisch anmutende Industrialklänge auf eingängige Melodien, Popiges auf wagnerianisch Pompöses und fügt sich zu einer wunderbaren Synthese verbunden durch Daniels markanter und über alles schwebender Stimme, die in teils sehr düsterer, teils selbstironischer Manier Situationen schildert, die gleichzeitig Stationen seines Lebens widerspiegeln. Unverkennbar sind die Einflüsse der Hochzeiten von Elektropop und Elektrorock aus den 80igern und 90igern – alles in die heutige Zeit transportiert. Gleich der Opener „Driving To You“: Wie dafür gemacht, auf der Straße die Lautstärke noch oben zu drehen und bei offenem Fenster die Fahrt zu genießen! Es folgt eine musikalische Berg- und Talfahrt. Ruhige Töne wechseln sich ab mit wütenden und dramatischen Klanggefilden, um in einem kolossalen Soundgewitter zu enden.

Der Song „Driving To You“ von „The Brute :“ ist ein vierminütiger Roadtrip. Man will einfach das Radio aufdrehen und die Straße genießen. Energetisch getragen von einem eingängigen Gitarrenriff, das den Titel deutlich zu einer Mischung zwischen klassischem Rock und Elektropop platziert, wartet die Nummer mit einem treibenden Synthgroove und einer Hookline auf, die jeder einfach gleich mitsingen möchte. Im Lied selbst geht es um die Suche zu einem selbst. Dabei ist der Text mehrdeutig in seiner Auslegung, wer die treibende Kraft dazu ist: Eine Frau, eine höhere Macht oder …? Das dazugehörige Video zeigt Ausschnitte aus dem Musikfilm „Momentum To Die“. Konsequenter Weise bildet „Driving To You“ eines der musikalischen Hauptthemen des Soundtracks, welcher Melodien und Klänge des Debütalbums „Brute : One“ aufgreift. Alles ist neu arrangiert in einem Mix aus cineastischem Orchester, dunklen, teils düsteren Elektro- und Industrialsounds zu einer 20- minütigen Audioreise zurück in die Hochzeit der Agentenfilme.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=2t45VGMoBcw

Musikfilm „The Brute : – Momentum To Die“: Ursprünglich nur als ein paar kurze Sequenzen zum geplanten Musikvideo des Songs „Driving To You“ angedacht, werden die Studioaufnahmen spontan erweitert und Szenen für das Video zur Single „Lonesome Hero“ gedreht. Und schließlich erwächst aus den aufwendigen Dreharbeiten der Musikfilm „Momentum To Die“. Inszeniert ganz im Stil alter Agentenfilme der 60iger und 70iger Jahre. Es gibt eine Verfolgungsjagt im Aston Martin über traumhafte Passstraßen in den Schweizer Bergen, einen Helden, einen bösen Gegenpart und natürlich eine zu rettende Frau, gespielt von „Kimia Kiser-Chengizi“, einem Schweiz-Iranischen Model. Als an originalen Drehorten des James Bond Klassikers „Goldfinger“ gedreht wird, quasi als Geheimversteck des Bösewichts für den Showdown, unterstützt sogar die Schweizer Armee das Projekt! Die lässt die gesamte Crew in einer ihrer Bergfestungen, der „Sasso San Gotthard“, drehen. Aus den angedachten vier Minuten gefüllt mit Szenen mit hohem Wiedererkennungswert, wird ein 20-minütiger Musikfilm als Hommage an Klassiker des Agentenfilmgenres. Das Ganze hat „Hilmar Sandführ“, der Darsteller des Bösewichts, und Daniel so viel Spaß gemacht, dass sie bereits überlegen, die Idee im nächsten Album fortzusetzen.

Videos:

“Lonesome Hero“: https://www.youtube.com/watch?v=0hLnUeOAsrk

“Absolute Disgrace“: https://www.youtube.com/watch?v=hbXN1NZIfPA

“Stay“: https://www.youtube.com/watch?v=dBptYZILUr8

“And I Want You…“: https://www.youtube.com/watch?v=SRDjYY3xkEg

Socials:

https://www.thebrutemusic.com/

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