DIE APOKALYPTISCHEN REITER freuen sich, mit Nachtblume einen weiteren Track ihres bald erscheinenden, experimentellen Werks “The Divine Horsemen” (VÖ: 02.07.2021) vorstellen zu können. Nachtblume ist deutlich von atmosphärischem Black Metal beeinflusst, allerdings mit einer Spielzeit, die eher dem Grindcore oder Hardcore Punk zuzurechnen ist. Eine gutes Beispiel dafür, mit welch künstlerischer Freiheit und stilistischer Abwechslung diese neue, absolut einzigartige Veröffentlichung aufwartet. Denn eins ist sicher: “The Divine Horsemen” mag vieles auf einmal sein, aber es ist nicht eine Sekunde langweilig! Ein Lyricvideo zu Nachtblume gibt es hier:
https://youtu.be/Q67w3c0kvf8
DIE APOKALYPTISCHEN REITER über Nachtblume:
Die Schwärze der Nacht und die Gewalt der Nordwinde standen Pate für die “Die Nachtblume”. Für den Text wählte Fuchs ein Gedicht aus dem Jahr 1834, ursprünglich verfasst von Joseph von Eichendorff. Darin beschreibt das lyrische Ich die für ihn unaufhaltsamen Emotionen, welche es nachts ergreifen. In einem radikalen, eruptiven Ausbruch verdichtet sich die rohe Energie in einem der kürzesten, je veröffentlichten Reiter-Stücke.
Ein Fest der Freude, der Herrlichkeit, der Lust und des Exzesses. Als besonderes Geburtstagsgeschenk zum 25. Bandjubiläum haben DIE APOKALYPTISCHEN REITER ein einmaliges musikalisches Experiment gewagt. Eine Session, welche ohne Proben und Vorbereitung an lediglich zwei Tagen entstand.
Die Band versammelte sich mit einigen Freunden und Technikern in ihrem Proberaum und beschloss, für zwei Tage die Welt und alles um sich herum zu vergessen. Das Einzige, was zählte, war das hier und jetzt. Ein explodierender Stern. Am 25. und 26. Oktober 2020 wurden so über 500 Minuten völlig frei improvisierte Jam-Performances aufgenommen. Im Nachgang wurden aus diesem Rohmaterial gut 80 Minuten ausgewählt, produziert von Alexander Dietz von Heaven Shall Burn, die nun in Form der Doppel-CD/Vinyl Veröffentlichung “The Divine Horsemen“ vorliegen. Die üppigen Sphären, aus denen die Band seit Jahrzehnten musikalisch schöpfen kann, wurde nochmals um weitere Dimensionen erweitert. Eine wilde Reise durch Echokammern aus Feuer und Eis, tosenden Nordwinden und meditativer Herrlichkeit. Eruptionen, kaum länger als eine Minute, gehen Hand in Hand mit pulsierenden, weit ausladenden Stücken, die die 10 Minuten-Marke sprengen. Neben den obligatorischen Instrumenten des Quintetts wurden zudem zahlreiche Effektgeräte, Didgeridoo, Maultrommel, Djembe, Doumbek, Rig, Gong, Bongos und Framedrums im Proberaum aufgebaut. Der mehrsprachige Gesang dient hierbei, ganz im Sinne der Musik, einer Reise durch die Welt, Zeit und Kulturen.
Ein Musikvideo zu einem weiteren der entstandenen Rituale namens “Tiki” gibt es hier:
https://youtu.be/5cmAS7U75GE
DIE APOKALYPTISCHEN REITER im Netz: https://linktr.ee/reitermania