So, lasst euch nicht von ‚Fall 37‘ abschrecken, denn, auch ohne die Kenntnis der vorangegangenen Fälle, lässt sich dem Inhalt spielen folgen. Temporeich und humovoll gespickt, garniert Irene Dorfner ihren ereignisreichen Krimi ‚Im Visier der Mächtigen‘.

Mühldorf in der Nähe Münchens steht Kopf. Die Sparkasse im Stadtkern wird überfallen. Die vermeintlichen Räuber liefern sich einen heftigen Schusswechsel mit der örtlichen Kommissarin aus dem Team Leo Schwartz. Schwartz, ein Kleiderschrank von Mensch, dessen Lieblings-Arbeits-T-Shirt Donald Trump auf einer Kloschüssel sitzend darstellt, hat alle Hände voll zu tun, die Schaulustigen aus der Schusslinie zu bringen. Als aus der Bank nicht mehr geschossen wird, traut sich die SEK-Einheit in die Bank. Verwundert stellt sie fest, alle Angestellten sind wohlauf und es wurde nichts gestohlen. Die drei Täter konnten durch ein ungesichertes Kellerfenster fliehen. Das Schwartz-Team steht vor einem Rätsel. Der Kollege Hans Hiebler, einer seiner zuverlässigsten Mitarbeiter, wird bewusstlos zusammengeschlagen neben erschossenen Passanten gefunden. Hans Hiebler hält seine Dienstwaffe noch in der Hand, sodass alles darauf hindeutet, dass er der Täter ist. Schwartz kämpft wie ein Löwe darum, das Gegenteil zu beweisen. Das jedoch gestaltet sich äußerst schwierig. Als Hiebler erwacht, hat er eine retrograde Amnesie, ist also als zeuge unbrauchbar. Staatsanwaltschat und Presse üben enormen Druck auf das Team aus. Der Gegenwind ist gewaltig. Als aus dem Körper des toten Passanten das Projektil entfernt wird, ist jedem im Team klar, dass die Angelegenheit ziemlich zum Himmel stinkt. Eine Kollegin aus Regensburg eilt zur Hilfe, denn die Ereignisse überschlagen sich. Doch egal, welcher Spur gefolgt wird, das Team gerät immer wieder in eine Sackgasse. Akribisch werden die Unmengen Puzzleteile der scheinbar unzusammenhängenden Geschehnisse so lange sortiert, bis sich eine Spur ergibt. Die Richtung, in die das Ergebnis zeigt, ist jedoch eine völlig unerwartete.

Epubli

Paperback

298 Seiten, 14,90 €

ISBN: 978-3-7531-6873-9

Irene Dorfner wurde 1964 in Reutlingen/Baden-Württemberg geboren und lebt seit 1990 mit Mann und zwei Hunden im oberbayerischen Altötting. Die bayerische Schwäbin ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und arbeitete als Sachbearbeiterin und Sekretärin. 2012 schrieb sie ihren ersten Krimi, der 2013 veröffentlicht wurde. Nach zwei weiteren Krimis ließ sie das Schreiben nicht mehr los. Die Ermittler rund um Leo Schwartz lösen jeden noch so kniffligen Fall, wobei die Autorin auch vor heißen und aktuellen Themen nicht zurückschreckt. Inzwischen sind 37 Fälle erschienen – und ein Ende der Leo-Schwartz-Reihe ist noch lange nicht in Sicht…

Neben den spannenden Krimis schrieb die Autorin auch zwei heitere Romane und einen Psychothriller rund um Stalking und häusliche Gewalt.

www.irene-dorfner.de