Foto © Helmut Henkensiefken / Piper Verlag

Willkommen in Michael Peinkofers bezaubernd anrüchiger Schmuddelwelt von „Ork City“. Orks, Gnome, Zwerge, trolle und wilde Mischungen aus alledem treiben dort ihr Unwesen. Den besonderen Glanz erfährt die spannende und temporeiche Story jedoch durch den Glanz der 1920er Jahre, vermutlich New Yorks. Nadelstreifen-Anzüge dominieren das männliche Geschlecht, während das ‚Weib‘ in geschmeidigen Roben in heruntergekommenen Clubs und Theatern die Herrenwelt unterhält. Eine wirklich schräge Kulisse.

Crwa Rash – Domber Sul ist Privatdetektiv im abgewrackten Dorplash in Tirgaslan. Die Geschäfte laufen gerade nicht so gut, als die berühmte Sängerin Kity Miotara, auch genannt ‚Die grüne Falle‘  ihm einen Auftrag erteilt. Ihr Manager Loryn Cayro ist verschwunden. Corwy soll nach ihm suchen. Auf den ersten Blick ein harmloser Auftrag. Corwy wird jedoch schnell klar, dass mehr hinter dem Auftrag steckt, denn der Schlamassel, in dem er bald steckt, ist halshoch. Er erfährt, dass die hübsche Sängerin eine leidenschaftliche Artefakte-Sammlerin ist. Loryn Cayro war in ihrem Auftrag auf der Suche nach einem Fetisch, einem vermeintlichen Götzen aus der Elfenzeit. Nach dem Krieg und dem Beginn der Industrialisierung zogen sich die Elfen aus der Erdenwelt zurück. Seit über 1000 Jahren gibt es kein Zeichen mehr von ihnen. Deshalb wäre es unglaublich reizvoll, einen solchen Fetisch zu finden. Der vermeintliche Götze schafft jedoch auch anderswo Begehrlichkeiten. Gräfin da Syola, eine steinreiche Dame mit geheimnisvoller Aura, hat ihrerseits die Unterwelt Dorglashs mit der Suche danach beauftragt. Eine von Krokodilen zerstückelte Männerleiche wird angeschwemmt. Der Kopf fehlt. Die Polizei findet heraus, dass er erschossen wurde, bevor er den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen wurde. Er trägt einen Siegelring, den Kitty ihrem Manager schenkte. Eigentlich wäre Corwys Auftrag damit beendet, doch er ermittelt ungebremst weiter. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem heißbegehrten Fetisch um ein dreijähriges Mädchen handelt. Einem Kind aus Fleisch und Blut. Es soll in der lage sein die Frage nach dem „Woher und Warum“ zu klären und wird daher auch „Sternenkind“ enannt. Ein geheimnisvoller Kult mit grausamen Ritualen treibt in der alten Kanalisation Dorglashs sein Unwesen. Es sind Dunkelelfen-Verehrer, die das „Sternenkind“ vernichten wollen.

Piper Verlag

368 Seiten, 17,- €

EAN 978-3-492-70554-7

Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift „Moviestar“. Mit seiner Serie um die „Orks“ avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands. Seine Romane um „Die Zauberer“ wurden ebenso zu Bestsellern wie seine Trilogie um „Die Könige“. Mit „Die Legenden von Astray“ führt Michael Peinkofer alle Fantasy-Fans in eine neue Welt.