Fotos: Dead Poet Society / Offizielles Pressebild von Spinefarm Records

DEAD POET SOCIETY veröffentlichten ihr Debütalbum „-!-“  (Aussprache: the exclamation album) via Spinefarm Records, as erste Lebenszeichen der jungen Band erschien am 12.03.2021 und tänzelt am musikalischen Horizont „from heavy riff driven songs to stunningly beautiful ballads“. Der besondere Sound des Quartetts rührt von der ausdrucksstarken Stimme des Sängers Jack Underkofler, sowie der Spielweise auf Fretless-Gitarren. Als weitere Einordnungshilfe seien hier Highly Suspect, Muse und Queens Of The Stone Age genannt.

Beinahe wäre mir dieses außergewöhnliche Debüt durchgegangen, doch dann habe ich nochmal in die Scheibe der bereits 2013 gegründeten DEAD POET SOCIETY reingehört und war wieder angetan von der extravaganten Mixtur aus Metal, Rock und Pop, mit dem sich die Band einen Namen gemacht hat, sie biegen sich die Grenzen der Genre seit jeher nach ihrem eigenen Ermessen.

“Our goal is to make someone feel something they haven’t felt before,” beschreibt Gitarrist Jack Collins das Album „-!-“. In diesem Sinne!

Und damit machen sie sofort deutlich, dass die Band in keiner Weise daran interessiert ist, einem Genre zugeordnet zu werden, Musik für den Mainstream zu produzieren oder etwa Regeln zu befolgen, was sie für mich auf Anhieb sympathisch machte. Ihnen scheint es allerdings auch wichtig, dass das auch wirklich jeder versteht. Deshalb wurde ein Ausrufezeichen als Titel gewählt und die Namen der einzelnen Songs durch seltsame Grammatik und Interpunktion hervorgehoben. So startet dann auch der erste Track nicht wie üblich mit Musik, sondern mit einer Einleitung, die wie ein Ausschnitt aus einem Interview klingt. Darin wird dann verdeutlicht, wie egal es den Jungs ist, was andere von ihnen halten, auch sehr sympathisch. Aber dieses „uns ist alles scheiß egal“-Getue hat die Band eigentlich gar nicht nötig.  Denn das Album ganz schön viel zu bieten und grenzt sich bereits durch das musikalische Genrehopping von vielen anderen Bands ab. Für Songs wie „.SALT.“ oder „.beenherebefore.“ bedient sich die Truppe gerne an Elementen des Metal oder kombinieren eingängige Popmelodien wie in „.getawayfotheweekend.“ mit stark verzerrten Gitarren und Elementen des Southern Rock („.burymewhole.“). Neben eher langsamen Beats, die sich durchgängig durch das Album ziehen, überzeugt Sänger Jack Underkofler außerdem immer wieder mit seiner unglaublichen Stimme, wenn er, wie in der Ballade „.haunted.“, von einer Oktave in die nächste springt. Auch überzeugt „The Exclamation Album“ gleich mit mehreren Highlights. Nicht nur der etwas ältere Song „.CoDA.“, der für das Album noch einmal grundüberholt und frisch aufgenommen wurde, entfaltet hier sein volles Potential ebenso wie „.AmericanBlood.“ das für -!- aufgefrischt wurde. Durch das Album zieht sich eine Geschichte über Liebe, gebrochene Herzen und gescheiterte Beziehungen und The Exclamation Album zeigt für mich, was aus mordernen Rock so alles rauszuholen ist, wenn Genregrenzen überwunden werden.

Videos:

Intoodeep: https://www.youtube.com/watch?v=AYaSqNVWWBs

CoDA: https://www.youtube.com/watch?v=8K9rxRgU_R4

Getawayforthewekend: https://www.youtube.com/watch?v=19ddEeexbC0&t=1s

DEAD POET SOCIETY sind:

Jack Underkofler — Vocals/Guitar

Jack Collins — Guitar

Will Goodroad — Drums

Dylan Brenner — Bass

DEAD POET SOCIETY ONLINE:

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