Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 haben ELEINE einige Singles, 2 Studioalben und die EP „All Shall Burn“, welche fünf Lieder enthält, veröffentlicht. Damit erreichte mich die Schwedische Symphonic Metal Band, ich war begeistert und gespannt auf das, was noch kommen würde. Nun, ein Jahr später ist es soweit, ELEINE veröffentlichen ein full length Album mit dem Titel „Dancing in Hell“.

“Dancing In Hell” erzählt Geschichten über innere Dämonen, über Stärke und über Verlust, voller Kraft und Leidenschaft und die Band zeigt sich dabei um einiges düsterer und härter, behält aber ihren Symphonic- Sound als verbindendes Element zwischen Gothic und Dark Metal immer bei. Direkt der Opener „Enemies“ ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Weiterentwicklung, druckvoll prescht der Song ab der ersten Sekunde nach vorne. Und so geht es munter weiter, das Tempo wird gerne etwas angezogen und neben Sängerin Madeleine ‚Eleine‘ Liljestam darf Gitarrist Rikard Ekberg diverse Growl-Lines in den Liedern vortragen. Auch im folgenden Verlauf überzeugen ELEINE durchgehend Selbst Lieder wie „Crawl From The Ashes“, die zu Beginn eher zurückhaltend sind, begeistern durch die angezogene Härte gegen Ende, die einen aufhorchen lassen und dazu führen, sich den Namen des Songs einzuprägen. Oder „As I Breathe“, das im Refrain einfach absolut nach vorne geht und Spaß macht, dazu die treibenden Riffs. Oder „All Shall Burn“, auf welchem auf einmal männlicher Klargesang auffällt. ELEINE rocken auf Albumlänge durchweg auf hohem Niveau, Ausreißer nach unten gibt es keine, nur der ein oder andere etwas schwächere Track hat sich zwischen die Highlights geschlichen. Wobei diese Tracks bei anderen Bands sicher als Highlight durchgehen würden. So vielseitig und episch klang die Band noch nie.

„Dancing In Hell“ zeigt, dass ELEINE alles richtig macht – eine charismatische Sängerin, viele tolle, überzeugende Riffs, druckvolle Produktion und abwechslungsreiche Lieder. Logo, der orchestrale Sound kommt aus der Elektronik, aber Produktionen mit echtem Orchester sind für junge, aufstrebende Bands auch nicht finanzierbar. Zudem ist jener so gut gelungen und drückt sich weder zu sehr auf, noch mischt er sich zu sehr in den Hintergrund. ELEINE zeigen, wie Symphonic Metal heutzutage klingen kann und ihr Weg wird, davon bin ich überzeugt, von hier aus weiter geradeaus nach oben gehen, mich haben sie mal wieder überzeugt.

ELEINE sind:
Madeleine Liljestam, vocals

Rikard Ekberg, guitar/growl/vocals

Jesper Sunnhagen, drums

Anton Helgesson, bass

Ludwig Dante, guitar

Videos:
´Memoriam´: https://www.youtube.com/watch?v=czrw0QExUhI&feature=youtu.be
´Enemies´: www.youtube.com/watch?v=PLPxV6LLENM

As I Breathe: https://www.youtube.com/watch?v=4VQnrOMBjkI

Ava Of Death: https://www.youtube.com/watch?v=_JABrGF8zh4

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