Bevor PHOXJAW am 3. Juli ihr Debütalbum “Royal Swan”auf Hassle Records veröffentlichten. werden, präsentierte das Quartett aus Bristol mit “Teething” einen finalen Vorboten.

“Teething reflects the struggles we all face as human beings,” erklärt Bassist und Sänger Danny Garland. “The nagging milk teeth erupting through sore gums, the challenges we all must face, and in this case the death of a friend. Some are taken sooner than others, but to celebrate life and the moments we experience with other beings makes the pain all worth it.”

Zuvor teilten die Briten bereits die Songs “Half House”, “Triple AAA” und “You Don’t Drink A Unicorn’s Blood”. “Royal Swan” entstand in fast vollständiger Eigenproduktion und markiert erneut den vielseitigen musikalischen Ansatz, den PHOXJAW verfolgen. Bei den Aufnahmen im walisischen Devil’s Bridge Cottage wurden sämtliche Instrumente getrennt voneinander aufgenommen. Die Gitarrenspuren wurden u.a. in einem Wäscheschrank eingespielt. Klingt komisch, hat aber funktioniert, denn „Royal Swan“ erweist sich als gelungenes Album. Und überrascht mit jedem einzelnen Stück aufs Neue. So wird der Gothic anmutende Opener sofort knallhart gekontert, jeder Song ist anders und doch zieht sich eine Linie durch da Album, die mich schon beim ersten Durchhören faszinierte. “You Don’t Drink A Unicorn’s Blood” führt etwa gleich in seinen ersten Sekunden den erwähnten Gothic-Einstieg des Albums ad absurdum und startet mi einem gewaltigen Doom-Riff, das nur wenige Momente später in den Hintergrund rückt und dem herrlich überzeichneten Gesang von Frontmann Danny Garland Platz macht. Dass dazwischen auch Platz für einen psychedelisch ausschweifenden Solo-Part ist, ist beispielhaft für eine Platte, die enorm viele Abwechslungen bietet. “Triple AAA” klingt dann wieder unkonventionell poppig, das forsche „Teething“ kommt mit punkigen Untertönen daher und die Melodie bleibt ebenso hängen, wie das zwischen martialischer Hymne und nahender Katastrophe umschaltende „Half House“. Mit dem überlangen Doppel vor Schluss erklimmen Phoxjaw schließlich ein neues Level der kurzweiligen Post-Hardcore. „Bats For Bleeding“ lässt die Stimmung laufend gen Screamo und Post-Hardcore kippen, rundherum schwingt ein dreckiger Vibe mit. Und „Royal Swan“, der nicht enden wollende Titeltrack, bäumt sich ekstatisch auf, stürzt auf unterhaltsame Weise ab um sich wieder in die Höhe zu schwingen.

Dieses großartige Album folgt auf die EPs “Goodbye Dinosaur…” und “A Playground For Sad Adults”, die die Band bereits auf Touren mit BLACK PEAKS, PAGAN und LOATHE live präsentierte und dabei erste Duftmarken setzen konnte.

Teething: https://www.youtube.com/watch?v=EyHS1h_MU20&feature=youtu.be

“Half House”: https://www.youtube.com/watch?v=E5mkMlrPrHg&feature=youtu.be

“Triple AAA”: https://www.youtube.com/watch?v=01IZVQyN-o0&feature=youtu.be

“You Don’t Drink A Unicorn’s Blood”: https://www.youtube.com/watch?v=6rqCe9gIoC0&feature=youtu.be

PHOXJAW sind:
Danny Garland – vocals/bass
Josh Gallop – guitar/keys
Kieran Gallop – drums
Alexander Share – guitar/vocals

Mehr Infos:
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