Photo-Credit: Sanja Parikh

ASKING ALEXANDRIA veröffentlichten am Wochenende ihr neues Album “Like A House On Fire” digital via Sumerian Records. Passend dazu teilt die Band ein animiertes Video, in dem sie ihr neustes Werk diskutiert:

https://www.youtube.com/watch?v=c-M_1zO_56I&feature=youtu.be

ASKING ALEXANDRIA traten erstmals 2008 auf den Plan und blicken auf zwei Gold-Singles, Milliarden Streams und Video-Views sowie auf drei Alben in den Top 10 der Billboard-Charts zurück. Live absolvierte die Band schon Shows mit Acts wie GUNS N’ROSES, GREEN DAY, AVENGED SEVENFOLD, ALICE IN CHAINS und SLIPKNOT.

Der letzte Longplayer (self-titled) erschien 2017 und enthielt u.a. die Singles “Alone In A Room” und “Into The Fire”. Die Produktion des neuen Albums leitete Matt Good, der auch schon mit HOLLYWOOD UNDEAD und FROM FIRST TO LAST zusammenarbeitete.

Nun also kommt mit “Like A House On Fire” ein Album, mit dem ASKING ALEXANDRIA den Weg des letzten Albums konsequent fortgesetzt haben. Sie haben sich weiterentwickelt von den markerschüternden Schreien und Growls der Anfangszeit hin zu runden Kompositionen und mehr Musikalität. Eine Entwicklung, die sich schon 2016/17 zeigte und die Substanz aufzeigt, die in dieser band steckt. Das Album beginnt mit dem Quasi-Titeltrack “House On Fire” und einem sehr ruhigen Intro. Was danach überrascht, ist der erste Gesangspart von Frontmann Danny Worsnop. Dieser weist viele Screams auf, ist jedoch nur von kurzer Dauer. Nach diesem ersten Kracher wird der Song getragen von einem Alternative Metal-Chorus, der direkt richtiges Ohrwurmpotential besitzt. “They Don`t Want What We Want” schließt sich nahtlos an und überzeugt mit seiner klaren musikalischen Struktur. Es folgt “Drown to Hell” und der beginnt mit einem “NaaaNaNaNaNaNaaaaa”. Ich sehe jetzt schon die ans auf dem Konzert mitsingen, eine schöne Idee, die perfekt von vom treibenden Rhythmus des Songs konterkariert wird. Der nächste Song hört auf den Namen “Antisocialist” und folgt, wie schon die beiden ersten Songs des Albums, der neuen musikalischen Linie der Briten. Eine kleine Überraschung birgt dafür der nächste Song. “I Don´t Need You” ist eine waschechte Rock-Ballade, bei der neben Danny Worsnop noch eine weibliche Stimme als Duett-Partner agiert. “All Due Respect”, “Take Some Time” und auch “One Turns To None” folgen alle wieder der neuen Struktur, ohne dass es irgendwie langweilig klingt. Im Gegenteil, das Album entwickelt sich immer mehr zu einem Gesamtkunstwerk, das Spaß macht. “It´s Not Me (It´s You)” bringt etwas Abwechslung ins gelungene Spiel. Der Song bringt gelungene Indie Rock Elemente ein und sorgt ebenso wie „Down to Hell“ für etwas mehr Abwechslung. Das nachfolgende “Here´s To Starting Over” schafft bis durch seine Melodik einen neuen Impuls zu setzten. “What´s Gonna Be” schliesst sich dann wieder nahtlos an den Beginn an und wird gefolgt von “Give Your Up”, dass sich deutlich mehr in eine elektronische Richtung orientiert und dadurch hervorsticht. “In My Blood” geht dann wieder auf den Anfang zurück. “The Violence”, das als Single gut funktionierte, passt auch im Kontext des Albums hervorragend mi “Lorazepam” folgt der letzte Song des Albums, der nahtlos zu dem neuen Stil von ASKING ALEXANDRIA passt. Und das ist es, was mich an diesem Album wirklich begeistert, ASKING ALEXANDRIA hat sich weiterentwickelt von der monotonen growlenden Headbangerband zu einer Truppe, die zeigt, wieviel Musikalität in ihr steckt. Dass eine Band ihren eigenen Stil findet und sich darin verwirklicht, finde ich nach meinen vielen Lenzen in der Musik immer noch gut, besser jedenfalls, als wenn sie im monotonen Einerlei versinkt. Dies spricht für ein hohes Mass an Kreativität, für den Mut zum Experimentieren, und den Willen etwas Neues auszuprobieren und das ist es, was Musik lebendig werden lässt. Ein ganz großes Kompliment an die fünf Jungs aus York!

Im Herbst geht es für ASKING ALEXANDRIA zudem auf große EU-Tour, darunter sechs Dates im deutschsprachigen Raum:

25.10.2020: Köln, E-Werk

28.10.2020: Hamburg, Große Freiheit

03.11.2020: Berlin, Huxleys

07.11.2020: Wien, Ottakringer Brauerei

10.11.2020: München, Tonhalle

16.11.2020: Zürich (CH), Komplex 457

Asking Alexandria sind:

Ben Bruce – Guitar, Backing Vocals

Danny Worsnop – Lead Vocals

James Cassells – Drums

Cameron Liddell – Guitar

Sam Bettley – Bass

Videos & mehr Info:

https://www.youtube.com/watch?v=nZsKQK9rRvU

https://www.youtube.com/watch?v=su1yNglwVW4

https://www.youtube.com/watch?v=tAv5Rxpl_UY

https://www.youtube.com/watch?v=ckPEI4dYIlM

https://www.youtube.com/watch?v=0hwHJlO13oU

www.askingalexandria.com