Fotos by: Kristen Linney

Das Punk/HC-Label Fat Wreck leistet sich eine Hausband (fast alle Members der Band sind auch Mitarbeiter) namens Western Addiction und die Jungs bringen mit „Frail Bray“ bereits den dritten Longplayer auf den Markt. Und das Album hat es in sich.

Kompromisslose Hardcore-Nummern wie „The Leopard and the Juniper“ oder „Laurette“ gehen ziemlich straight ab und die raue Stimme von Jason Hall lässt einen innerlich, aber lautstark mit grölen. Aber auch ‚ruhigere‘ Nummern wie „Rose‘s Hammer II“ oder das mit klassischen Rock ‚n‘  Roll Elementen gespickte „Wildflowers of Italy“ haben ihren eigenen Charakter und machen beim Anören richtig Spaß. Mit „We lived in ultraviolet“ ist auch ein Love-Song im Programm, der weder schnöde noch schnulzig daherkommt, sondern passend zu den Jungs eine geradeaus und knallig, nach vorne gespielte, Nummer ist. Mit 11 Titeln und einer Gesamtspielzeit von knapp 30 Minuten ist das Album zwar nicht sonderlich lang, dafür aber aus einem Guss und  ich bin mir sicher, dass sich jede/jeder Punk das Album in einem Rutsch anhören wird

Mit „Frail Bray“ haben Western Addiction für meinen Geschmack ein starkes Album abgeliefert. Die Kombination aus fetten druckvollen Gitarrenriffs, angenehmen und straighten Soli sowie der rauen Stimme von Jason Hall sorgen dafür das, garantiert keine Langeweile aufkommt und das Album in die Rubrik ‚noch einmal hören‘ abgelegt wird.

Produziert wurde das Album erstmals von Jack Shirley (DEAFHEAVEN, JEFF ROSENSTOCK, GOUGE AWAY etc.), als musikalische Gäste sind u.a. Darius Koski (SWINGIN’ UTTERS) und Brenna Red (THE LAST GANG) vertreten.

https://www.youtube.com/watch?v=xNNFHeiROZQ

https://www.youtube.com/watch?v=xNNFHeiROZQ

https://fatwreck.com/collections/western-addiction?view=artist