Das polnische Death Metal-Flagschiff sticht mal wieder in See und veröffentlicht fast vier Jahre nach dem letzten Seegang »The Empire« mit »Solitude In Madness« Anfang Mai ihr nunmehr zwölftes Studio-Logbuch. Und wie man das von Kapitän Piotr Wiwczarek und seiner Mannschaft gewohnt ist, erhält man auch dieses Mal nur allerhöchste Qualität. Elf massive Song-Planken mit einer Gesamtspielzeit von etwas weniger als einer halben Stunde haben VADER hierfür fachgerecht eingeholzt und sind dabei naturgemäß kein Stück von ihrem anvisierten Kurs abgewichen, wenn ihr Old School-Death Metal der Marke ‘Into Oblivion’, ‘Sanctification Denied’, ‘Dancing In The Slaughterhouse’ oder ‘Bones’ übers Deck rumpelt. Captain Piotr gibt eine Wasserstandsmeldung ab: „2019 waren wir sehr beschäftigt. Zwar sind wir nicht so intensiv getourt, wie sonst üblich, allerdings haben wir eine Menge Zeit im Studio verbracht, um neue, frische Songs aufzunehmen. Das neue Album, auf das ihr und wir alle so sehr gewartet haben, wurde zusammen mit Scott Atkins im vergangenen Sommer im Grindstone Studio aufgenommen und es wurde am 1. Mai weltweit über Nuclear Blast veröffentlicht.“ Zwei Wehmutstropfen muss ich aber doch noch loswerden, zum einen ist eine Spielzeit von einer knappen halben Stunde doch etwas dürftig für ein komplettes Album. Und zum anderen, wer gehofft hat, ein komplett neues Album zu erhalten, muss sich damit abfinden, dass mit “Despair” und “Emptiness” zwei alte Songs für das Album recycelt wurden. Trotzdem, mit einer würzig-feurigen Mischung aus Death und Thrash Metal treten VADER ihren temporeichen Feldzug gegen die Zeit an und klingen dabei so charakteristisch wie eh und je, die Fans wird es freuen. Also: Leinen los und auf zum nächsten Abenteuer!

https://www.youtube.com/watch?v=RAsshq_CCQ8

https://www.youtube.com/watch?v=jVtC6a_YJV0

https://www.youtube.com/watch?v=C1_SREPVPT0&feature=emb_logo

https://www.facebook.com/vader/

http://www.vader.pl/glowna-e.html