Die Folk-Punks DAYS N DAZE arbeiten mit Fat Wreck zusammen, als erstes Ergebnis veröffentlichte das Quartett das neue Album “Show Me The Blueprints” am 1. Mai.

Die Bandmitglieder Jesse Sendejas und Whitney Flynn äußern sich wie folgt:

”We’re super excited to officially announce that we’ll be releasing our new record “Show Me The Blueprints.” through Fat Wreck Chords!! It was such a blast working with them!! Can’t wait for y’all to hear the new tunes!! We’ll be hitting the road with Punk In Drublic throughout Europe, UK, the US and Canada. Also more dates are to be announced but we are very excited for the future!”

Die geplante Punk In Drublic-Tour, die der DAYS N DAZE dabei sein wollten, hat sich jedoch leider wegen der Corona Pandemie verschoben, sobald neue Termine bekannt sind, werden wir Euch informieren.

DAYS N DAZE ist eine untypische Band, vor allem auch beim neuen Label Fat Wreck, das ich vornehmlich mit großartigem Punk Rock und Hardcore in Verbindung bringe. Und doch auch wieder nicht, von der Geschichte her passen sie gut.  Zunächst waren sie zu zweit mit diversen Saiteninstrumenten und der Trompete, später dann zu viert mit Waschbrett und selbstgebasteltem Waschwannenbass unterwegs. Da sie komplett akustisch ausgestattet sind, haben sie den großen Vorteil, dass sie immer und überall auftreten können, was sie auch ausgiebig in den USA und Kanada tun.  Und so bieten DAYS N DAZE sowohl Entschleunigung als auch die Rückbesinnung auf die Basis der Musik, wobei textlich die Besinnung auf das Selbst und die Umgebung im Vordergrund steht, was gleich im Opener “Flurry Rush” zu Tage tritt. Thematisch befassen sich die 11 Songs neben menschlichen Schwächen wie Sucht (Jesse Sendejas beispielsweise geht nach 14 durchzechten Bandjahren nun erstmalig nüchtern durchs Leben) auch mit Gedanken rund um Liebe, Liebeskummer, Besessenheit und sogar Tod (“Fast Track”, “Show Me The Blueprint”, “Goodbye Lulu Pt.2”) oder auch einfach nur der (US)-Tagespolitik (“None Exempt”). Musikalisch findet sich all dies eingebettet in eine auf Punkrock getrimmte Version urwüchsiger amerikanischer Folklore, geleitet von Westerngitarre, Banjo, Waschbrett, gelegentlicher Trompete sowie einem Querschnitt improvisierter Instrumente wie einem dröhnenden Waschzuber-Bass. Von den Musikern sehr treffend “Thrashgrass” betitelt, greifen die Arrangements und Songstrukturen ganz tief in Americana- und Bluegrass Vorlagen hinein und schaffen aus diesen Elementen eine eigenständige Klangkulisse. Ungewöhnlich, aber sehr intensiv und hörenswert, gefällt mir sehr gut.

https://www.youtube.com/watch?v=3rWCPyFm6EE&feature=youtu.be

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