Photo Credit: Tammy Shine

THE DREAM SYNDICATE haben ihr neues Album “The Universe Inside” am 10. April veröffentlicht. Mit “The Regulator” zeigte die Band zudem eine erste Kostprobe samt Video, das den Betrachter mit auf eine psychedelische, zwanzigminütige Reise durch New York nimmt. Hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=CncCZjj998g&feature=youtu.be

Nun veröffentlichen die Amerikaner parralell den Album-Track “The Longing”, zu dem ebenfalls ein sehenswerter Clip vorliegt: https://www.youtube.com/watch?v=CncCZjj998g&feature=youtu.be

“A friend of mine once said, ‘You ought to write a song about longing,’” erklärt Lead-Sänger und Songwriter Steve Wynn. “This was a few years back but it stuck with me and when I was listening to minutes 20 through 28 of the improvisation that became The Universe Inside I knew that the suggestion had finally found its proper home. This section of music – that followed in real time the part that became “The Regulator” – felt so mournful and lost and adrift and confused, much like longing itself. You think you know where it’s at? The longing is stronger than that.  Our resident visual interpreter David Dalglish picked up on that feeling for a video that connected hauntingly to that feeling of distance and memory. And now?  Suddenly it all feels very much of the moment. A chasm, sleepless for day and days, rootless, unsettled and alone. All that’s left is the longing.”

“The Universe Inside” entstand in einer nächtlichen, achtzigminütigen Studiosession und folgt auf das Album “These Times”, das im vergangenen Mai erschien. Beim Hören kommen bei mir Erinnerungen hoch, an die Zeit Anfang der 70er Jahre, als aus den Lautsprechern im Jugendclub Van Der Graf Generator, Tangerine Dream und Colosseum klang und dabei der Joint und die 1,5 Liter Flasche Lambrusco kreiste, schöne Erinnerungen.

“The Universe Inside” verdeutlicht schon durch das knallbunte Cover mit seiner Goa/Trance-Ästhetik seine inhaltliche Ausrichtung und beginnt mit dem episch langen „The Regulator“ spielen? Über 20 Minuten dauert der Track, der zu Anfang von einer Vintage-Drum-Machine, elektrischer Sitar und Gitarren getrieben wird. In der Mitte sorgt dann ein Saxophon für einen Bruch, und der Opener gleitet in den improvisierten Jazz über. Dazu wurde ein ausdrucksstarkes Video gedreht, mit einem psychedelischen Streifzug durch ein pulsierendes New York. Zwischendurch taucht kurz ein Graffiti mit dem Schriftzug „What a terrible world. What a beautiful world.“ auf, als hätten sie gewusst, dass diese nie schlafende Metropole von einem unsichtbaren Feind ausgebremst wird. Eine Steigerung zu „The Regulator“ gibt es nicht, doch die restlichen vier, bis zu zehn Minuten langen Stücke überraschen immer wieder mit Jazz-Improvisationen („Dusting Of The Rust“) und Kraut­rock-Einflüssen („Apropos Of Nothing“). Dazwischen versteckt sich der faszinierende Psychedelic-Trip „The Longing“, aber auch dort taucht das Saxophon wieder auf.

Mit “The Universe Inside” haben THE DREAM SYNDICATE tatsächlich ein überzeugendes Werk vorgelegt, das nahtlos an die wechselvolle Geschichte der Band anknüpft und ein deutliches Ausrufezeichen in der Psychedelic-Rock Szene setzt. Kompliment, die Scheibe hat bei mir nicht nu Erinnerungen geweckt, sondern sich in meine persönliche Playlist gespielt.

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