Beeinflusst vom frühen Industrial und EBM kombinieren Fade Kainer und Denman C. Anderson mit STATIQBLOOM harte Rhythmen mit eindringlichen Vocals zu pulsierendem und rohem Post Industrial. Das neue Album „Asphyxia“ des Duos aus Brooklyn schlägt einen düster-halluzinogenen Weg in Richtung grimmiger Elektronik ein.

Statiqbloom ist sozusagen die Kopfgeburt des in Deutschland geborenen Fade Kainer, der auch bekannt ist für seine Auseinandersetzung mit der Theologie. Es begann im jahr 2013, erst einmal als Soloprojekt, bis dann 2017 der Produzent Denman C. Anderson dazu stieß und die beiden einen ersten vielbeachteten Longplayer namens „Blue Moon Blood“ veröffentlichten, der nahtlos an die Hochzeit des Old School Industrial anknüpfte.  So auch das jetzt vorliegende neue Album „Asphyxia“ das verzerrten Gesang mit düsteren Synthesizer-Klängen, knarzenden Elektrosounds und pulsierenden Drums gekonnt in Szene setzt. Inspiriert von Dark-Industrial und EBM kreiert das Brooklyner Duo damit die passende beklemmende Atmosphäre aus Kälte und Verzweiflung.

Bereits der erste Song ‚Ceaseless‘ zeigt, wo die Reise hingehen soll. t unmissverständlich klar, wo die Reise hingeht. Prägnante Drums gepaart mit den düsteren Texten und den raffiniert eingesetzten Industrial-Elementen lassen eine richtig düstere Stimmung aufkommen. Dieser Eindruck verstärkt sich bei Tracks wie Possession oder Eight Hearts Eight Spikes noch. Wummernde Basslinien, wütende Shouts und volle Dröhnung. Sie können aber auch anders, in Stücken wie ‚Until Oblivion‘ oder ‚Painted Red‘ geht es zwar nicht weniger düster, dafür aber ruhiger zu. Für mich der Höhepunkt ist dann Painted Red, das mit seinen Synthie-Melodien, unterbrochen von treibenden Beats fast schon wie Trip-Hop klingt. Richtig experimentell wird es bei ‚Figure behind the Door‘ voll auf seine Kosten. Fade Kainer und Denman C. Anderson verstehen es das volle elektronische Potenzial auszuschöpfen.

Es wird niemals langweilig. Viel mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen. Statiqbloom überraschen mehrfach innerhalb eines Tracks gleich mehrfach. Der Einfluss der vielen Stilelemente zeichnet fast ein eigenes Genre vor. Ein kompromissloser und vielschichtiger Maßstab für die Zukunft des Dark Electro.

Am 07.06. ist es dann soweit und die Platte entert die analogen und digitalen Music-Stores. Wer Lust hat, sich das Duo mal Live anzusehen bekommt auf dem diesjährigen WGT in Leipzig die Gelegenheit dazu. Statiqbloom spielen am 06.07. auf der EBM Warm Up Party im Felsenkeller.

https://www.youtube.com/watch?v=zEFmQKIhEx8

https://statiqbloom.bandcamp.com/

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