Da bleibt wirklich kein Wunsch mehr offen! Werwölfe, Dämonen, Zeiten – und Sphärenwandler werden in Blutportale zu Hauptakteuren. Vereint mit geschichtsträchtigen Kulissen, wahrlich ein Hochgenuss, nicht nur für Fantasy-Fans.

Saskia Langes Leidenschaft gilt eigentlich dem Kochen, sie betreibt in Hamburg ein Gourmetrestaurant. Doch ihre Obsession ist das Fechten. Sie entstammt einer alten traditionellen Fechterfamilie. Im Alter von 18 Jahren wird sie in einen geheimen Fechtclub aufgenommen, der inkognito, nach alten Regeln, seine Turniere stattfinden lässt. Seit Jahrzehnten gilt der charismatische „Maître“ als unbesiegbarer Häuptling der Vereinigung. Im Lauf der Jahre hat Saskia ihre Fechtkunst stetig verbessert, sodass sie sich traut, den „Maître“ herauszufordern. Das Gefecht wird zum Fiasko. Der „Maître“ fügt ihr zahlreiche, wenn auch nur oberflächliche Bauchwunden zu, die ein erkennbares Muster bilden. Saskias Welt gerät ins Wanken. Sie hat mit Fähigkeiten zu kämpfen, die sie kaum steuern kann. Der „Maître“, so stellt sich heraus, ist ein Wesen, dass vor 2000 Jahren aus einer anderen Sphäre auf die Erde geschickt wurde, deren Tür jedoch verschlossen ist.  Da er selbst nicht in der Lage ist, sie zu öffnen, zeichnet er seither Menschen mit einem bestimmten Symbol, um ihnen die Fähigkeit zu verleihen, die Sphären zu öffnen. Bisher jedoch waren seine Mühen vergebens. Aus einem Portal, dass Saskia versehentlich öffnet, gelangt Justine, eine unerschrockene Werwölfin direkt aus der Hölle zu ihr. Gemeinsam mit dem indisch stämmigen Blumenbinder erleben die Drei einen Höllenritt der besonderen Art. Sie bekommen heraus, dass eine satanistische Gruppierung plant, einen bösartigen Höllendämon zurückkehren zu lassen. Dazu jedoch benötigen sie ganz bestimmte Artefakte, an denen auch der „Maître“ interessiert ist. Hamburg, Russland, Syrien und Italien sind Schauplätze erbitterter Kämpfe um die Artefakte. Auch Saskias Ungeübtheit im ‚Portale öffnen‘ sorgt für die ein oder andere Überraschung. Denn die Portale führen auch in die Vergangenheit, in der Saskia auf ihren Erzfeind, den „Maître“ trifft. Auch dort gelingt es ihr nicht, ihn zu besiegen. In Damaskus kommt es zum Showdown. Unermüdlich kämpfen die Gruppen mit den unterschiedlichen Interessen und geraten an die Grenzen ihrer Fähigkeiten. Im letzten Moment gelingt es Saskia die Rückkehr des Dämons zu verhindern. Zurück in Hamburg möchte Saskia nichts lieber, als ihre Fähigkeit ‚Portale zu öffnen‘ abstreifen zu können. Der „Maître“ jedoch ist da anderer Ansicht, denn er verweilt leider immer noch in fremder Sphäre.

Taschenbuch, Knaur TB
656 S., 9,99 €
ISBN: 978-3-426-52340-7

Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 50 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um “Die Zwerge” gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.