Die finnischen Folk Metal-Superstars KORPIKLAANI haben ihr aktuelles Studioalbum »Kulkija« („Wanderer“) am 07. September 2018 via Nuclear Blast Records veröffentlicht. Ehe die Band dieses auf ihrer umfangreichen »Wayfarers & Warriors Tour 2019« mit TURISAS und TROLLFEST vorstellen wird, wird sie eine besondere Touredition des Werks auf den Markt bringen, die neben den regulären Tracks mit der »Beer Beer«-CD aufwartet, die lediglich physisch erhältlich sein wird. Diese bietet 14 verschiedene Versionen des titelgebenden KORPIKLAANI-Songs, zu denen u.a. Christopher Bowes (ALESTORM), Steve „Zetro“ Souza (EXODUS), Andreas „Gerre“ Geremia (TANKARD), Jesper Anastasiadis (TURISAS), TROLLFEST und viele weitere befreundete Musiker und Bands einen Teil beigetragen haben.

Jonne kommentiert: „Als wir im Studio waren, kamen wir zum Entschluss, dass es eigentlich keine bessere Art und Weise gibt, um unser eigenes Bier zu bewerben, als eine neuere Version von ‘Beer Beer’ aufzunehmen! Da Bier ja ein weltweites Publikum anspricht, haben wir uns dazu entschieden, einige Freunde zu fragen, ob sie den Track in ihrer eigenen Sprache singen könnten. Des Weiteren wollten wir so viele Sprachen wie möglich vertreten haben. Nun können wir euch in diesem Zug ganze 14 Versionen präsentieren. Wir sind extrem glücklich und dankbar für diese Songs und wir hoffen, dass Ihr sie genauso genießen könnt wie wir.“

Mit 14 (!) Tracks stellt »Kulkija« nicht nur ihr bislang längstes, sondern auch ihr bisher am natürlichsten klingendes Werk dar. „Das ist deutlich hörbar. Es befindet sich näher am Sound, den man von uns live auf der Bühne gewohnt ist. Des Weiteren werden wir auch definitiv alle neuen Songs live umsetzen können“, erklärt Jonne. Für die Aufnahmen hat die Band weitestgehend ihr aktuelles Tourequipment verwendet.

Das Warten auf das Endergebnis hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vom ersten bis zum letzten Ton bietet die Platte eine tolle Atmosphäre, die die Hörer auf der langen Reise begleitet. „Es handelt sich hier nicht um eine schlichte Ansammlung von Songs, sondern um ein ‚richtiges‘ Album“, bekräftigt Sami. Jonne ergänzt: „Wir haben viele Songs benötigt, um diese Stimmung zu erzeugen. Die Scheibe klingt wie aus einem Guss, weshalb Ihr euch »Kulkija« am Stück zu Gemüte führen solltet. Je öfter man sich das Album anhört, desto mehr Details entdeckt man.“ Sami Perttula fährt fort: „Wir haben uns wirklich viel Zeit genommen und alles Stück für Stück eingespielt. Alle Songs wurden im Voraus gut vorbereitet, sodass wir im Studio nichts mehr arrangieren mussten, wie es schon manchmal zuvor geschehen ist.“

Instrumental setzt die Band ihre Entwicklung, die sie bereits von »Manala« (2012) zu »Noita« (2015) begonnen hat, konsequent fort. „Die Rollen aller Instrumente sind viel ausgeglichener als auf den vorherigen Alben. Außerdem hatte ich zum ersten Mal auf einem Metalalbum einen solch großen Spielraum, um mich ‚auszuleben‘. Ich musste mich nicht darauf beschränken, alles möglichst hart oder rockig zu spielen. Ich konnte meine Fähigkeiten einfach viel besser einbringen“, kommentiert Geiger Tuomas.

Inhaltlich handeln die meisten Songs vom titelgebenden Charakter, einem Wanderer. Sie erzählen folglich verschiedene Geschichten aus seinem Leben. So wird in ‘Neito’ beispielsweise seine Frau besungen. „Die Frau repräsentiert den Pfad, auf dem er sich befindet. Er liebt sie genauso wie das ständige Umherziehen, seine Bestimmung“, erzählt Jonne (alle Songbeschreibungen befinden sich im Anhang). Viele Situationen können auch auf das Tourleben der Band – weit fernab ihrer geliebten Heimat – übertragen werden, was »Kulkija« vermutlich auch zu KORPIKLAANIs persönlichstem und emotionalstem Album macht. Nun aber zur Musik.

»Kulkija« beginnt mit einem bandtypischen Eröffnungstrio (‘Neito’, ‘Korpikuusen kyynel’ und ‘Aallon aala’), ehe eine wunderschöne Akustikballade, die auf den Namen ‘Harmaja’ hört, der Hörerschaft eine erste Verschnaufpause bietet. ‘Kotikonnut’, gleichzeitig die erste Singleauskopplung, schließt sich an. ‘Korppikalliota’ führt hin zu ‘Kallon malja’, dem mit knapp zehn Minuten längsten Stück des Albums. Song Nr. 8, das doomige ‘Sillanrakentaja’, sorgt mit einem Kinderchor (u.a. mit Kindern von Cane und Jonne) für eine weitere Überraschung, ehe ‘Henkselipoika’ übernimmt. Dieser Song mag einigen bekannt vorkommen, feierte er doch bereits Anfang 2018 auf KORPIKLAANIs ausgedehnter Europatour mit HEIDEVOLK, ARKONA und TROLLFEST Premiere. Das aus Geiger Tuomas‘ Feder stammende Instrumental ‘Pellervoinen’ eröffnet das letzte Drittel mit seinen verträumten Folkarrangements. ‘Riemu’ und ‘Kuin korpi nukkuva’ setzen die Reise fort. ‘Joumamaa’ zieht das Tempo daraufhin noch einmal an, bevor ‘Tuttu on tie’ die Platte schließlich friedvoll ausklingen lässt.

Seinen einzigartigen Sound verdankt »Kulkija« dem bekannten Mastering Engineer Svante Forsbäck (u.a. RAMMSTEIN), der bereits im Zuge von »Live at Masters of Rock« (2017) mit der Band zusammengearbeitet hat. „Es macht wirklich Spaß, dieses Album anzuhören, es kommt einfach keine Langeweile auf. Seine Ausgeglichenheit ist schlichtweg perfekt“, unterstreicht er. Jonne schließt ab: „Wir sind mit einem Resultat noch nie so zufrieden gewesen, wie wir es nun mit »Kulkija« sind.“

»Kulkija« präsentiert die Band, wie man sie noch nie zuvor gehört hat. Aufgenommen wurde es im November 2017 gemeinsam mit Produzent Janne Saksa im Petrax Studio (Hollola, Finnland). Saksa war auch für den Mix im Sound Supreme Studio in Hämeenlinna, Finnland verantwortlich. Das detailreiche Coverartwork steuerte Jan Yrlund (u.a. BATTLE BEAST, MANOWAR) bei, der bereits seit dem dritten KORPIKLAANI-Album mit der Band kooperiert. Dieses zeigt eine bildschöne Landschaft, die auf einem Foto basiert, das Jan in Huhtalan torppa, Kuhmoinen, Finnland aufgenommen hat.

Nach ihrer Gründung durch Frontmann Jonne Järvelä im Jahr 2003 sind KORPIKLAANI äußerst produktiv zu Werke gegangen. So haben sie in ihrer lediglich 15-jährigen Bandgeschichte bereits eine beeindruckende Anzahl von neun Studioalben (zeitweise fast eines pro Jahr) sowie eine Live-DVD/Blu-ray (»Live at Masters of Rock«, 2017) auf den Markt gebracht.

Line-up:

Jonne Järvelä | Gesang, Akustikgitarre, Mandoline, Percussion, Violafon

Tuomas Rounakari | Geige

Cane | Gitarre, Hintergrundgesang

Jarkko Aaltonen | Bass

Sami Perttula | Akkordeon

Matson Johansson | Schlagzeug

More on »Kulkija«:
‘Kotikonnut’ OFFICIAL LYRIC VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=tzsUWvKsgqQ
‘Harmaja’ OFFICIAL VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=AoTkmBB4yow
‘Henkselipoika’ OFFICIAL VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=ZB7PyLYQyXg
‘Aallon alla’ OFFICIAL LYRIC VIDEO: https://www.youtube.com/watch?v=uul1tiTZ07Y
‘Kuin korpi nukkuva’ OFFICIAL LYRIC VIDEO:

https://www.youtube.com/watch?v=q1HnD86aWS8
Track-by-Track #1: https://www.youtube.com/watch?v=94I4_No8IKE
Track-by-Track #2: https://www.youtube.com/watch?v=b8VWu8wkV0E
Track-by-Track #3: https://www.youtube.com/watch?v=MlNKKaWwATk
Trailer #1 – Musical Development:
https://www.youtube.com/watch?v=DzDeQBDiJpg
Trailer #2 – Recordings & Production:
https://www.youtube.com/watch?v=FcugCiRzQl4https://www.youtube.com/watch?v=pYP-QPPt_p0

https://www.youtube.com/watch?v=3ASMLds26m4

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