Soft Power ist das dritte Album der amerikanischen Sängerin Doe Paoro, die auf den bürgerlichen Namen Sonia Kreitzer hört. Die 34-jährige, in Los Angeles und Brooklyn lebende Songwriterin hat sich schwer von Künstlerinnen wie Amy Winehouse, Adele und Carole King inspirieren lassen, Sixties-Frauenbands wie die Shirelles, Ronettes oder The Supremes sind ebenfalls im Soul-Pop-Sound von Doe Paoro erkennbar. Vom Grammy-gekrönten Produzenten Jimmy Hogarth (Amy Winehouse, Sia, Paolo Nutini) perfekt in Szene gesetzt, besticht Doe Paoro auf Soft Power mit zeitlosen, häufig orchestralen Arrangements.

Sie hatte bereits mit hat mit “Cage Of Habits” einen Vorgeschmack auf ihr kommenden Album  veröffentlicht, er Soul-inspirierte Pop-Track entstand in Zusammenarbeit mit Wynne Bennett von TWIN SHADOW und überzeugt durch orchestrale Elemente, ansteckende Rhythmen und Gospelharmonien. Das dazugehörige Video wurde von Austin Roa (Jade Bird, Hippo Campus) in Dallas, Texas, gedreht:

https://www.youtube.com/watch?v=roghEYr_MHU

DOE PAORO kommentierte dazu:

This song feels so raw to me and I wanted to embrace that by not relying on anything outside of myself to convey the gravity if it, which is why it’s so minimal. The alone-ness of it is intended to reflect the solo nature of overcoming our own loops.

A short phrase or one line can inspire an entire song because of the conviction that the specific phrase is something that needs to exist in the world. In this case, it is the title of the song, and it was a total fluke: I was corresponding with a friend in Berlin, whose first language was German, and asked him how he was doing and he wrote something along the lines of ‘Oh, everything is too much the same, the usual parties and my cage of habits.’

Vor wenigen Wochen hat DOE PAORO bereits den Song „Over“ mitsamt Videoclip veröffentlicht:

https://www.youtube.com/watch?v=yPNO-i7ApZo&feature=youtu.be

Das Album “Soft Power” ist am 19. Oktober erschienen und wurde mit hochkarätigen Musikern, die bereits mit Künstlern wie ADELE und BRIAN ENO aufgenommen haben, live in einem Londoner Studio eingespielt. Produziert wurde es von GRAMMY Award-Gewinner Jimmy Hogarth, in dessen Vita auch AMY WINEHOUSE und SIA zu finden sind. Mitten im Sixties-Soul-Pop landet Paoro bereits im bereits erwähnten Eröffnungstrack „Over“. Lieblich-verspielte Gitarrenlicks, Drums, harmonische Backing Vocals und Doe Paoros sehnsüchtige, ausdrucksstarke, aber nie überkandidelte Stimme, so einfach und doch so nachhaltig kann Soul-Pop sein. Bluesiger, von Bläsern und Orgel unterstützt, fällt der ebenfalls vorab veröffentlichte Song „Cage Of Habits“ aus, auch dunkler, doch mit einen satten Drumsound auch mit einem intensiven Groove unterlegt. Viel Traurigkeit liegt in Paoros Gesang bei „Guilty“, der Balladen-Soul mehr an den Seventies angelehnt, verhallte Gitarre, Piano im Vordergrund, eine elegante Bläsersection veredelt den Track, eine schöne Symbiose aus Dusty Springfield und Amy Winehouse. An den Singer-Songwriter-Pop der 80er orientiert sich dann „Overboard“ und „Cruelty Of Nature“ setzt diesen Trend fort, hier wieder mit mehr Soul und Gospel, darin eingebunden ein jazziges Saxophon und eine Doors-Orge. Ballade des Albums entpuppt sich „The Second Door“, während „Fading Into Black“ zwar leise Momente bietet, im Refrain indes mit pompüsen Pop aufwartet. Eine zeitlose Größe demonstriert Doe Paoro mit „The Projector“, Rockgitarre, Bläser, Backing Vocals inklusive. Für „Together Apart“ und das pompöse „Roman“ ist keine Bühnen groß genug und „Walk Through The Fire“ reißt mit seinem euphorischen Pop mit. Mit der bewegenden, nur von einem zarten E-Gitarrenspiel begleiteten Ballade „The Vine“ endet Soft Power, ein Album, das zeigt, dass es auch heutzutage möglich ist, zeitlos-schönen Soul-Pop zu komponieren.

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