Wer mich kennt weiß, dass ich gerne richtig gute „Nachwuchs“-Musiker feature, damit meine ich natürlich nicht das Ganze DSDS und Voice of Germany Gedöns, denn da geht es nicht um Musik. Sondern die Vielzahl an jungen, talentierten Musikern, die alleine ihren Weg gehen und die Musik von der Picke her erlernt haben.

So freute ich mich, als mir Christian Döring über LinkedIn die neue Single „Fortune“ der fünfköpfigen Truppe namens Mirrorplain zukommen ließ und direkt das zweite Album – in das ich mittlerweile reinhören konnte für August ankündigte.

Die Band Mirrorplain ist eine fünfköpfige Gruppe aus dem nicht so schönen Finnentrop – das sagt zumindest die Band-, im sehr schönen Sauerland!  Gegründet wurde sie im Mai 2011 und überzeugt seitdem mit einer Mischung aus Hard-Rock und Heavy Metal.   Bundesweit standen die Jungs bereits auf über 30 Bühnen (von klein bis groß) und brachten die Massen (oder die Grüppchen) mit ihrer Musik zum Toben! Als Sascha Drendel, Kevin Ax und Christian Döring am 02. Mai 2011 das erste Mal ihren Proberaum in der alten Mühle in Lenhausen bezogen, war niemandem klar was aus diesem wild zusammengeworfenen Haufen werden könnte. Es fehlte immerhin noch ein Leadgitarrist und ein Schlagzeuger, ja nichtmal ein Name stand zu Buche. Am 09. Mai 2011, dem zweiten Probetag der noch namenlosen Truppe, konnte Jeremy Vollmert als Leadgitarrist gewonnen werden.
Nach einem durchzechten Probewochenende, an dem bereits zwei Songs geschrieben wurden, wurde sich als Anspielung auf den damaligen Proberaum auf den vorläufigen Namen ‚PanicMill‘ geeinigt.
Drei Wochen nach der Gründung machte Jeremy auf einer privaten Feierlichkeit die Bekanntschaft mit Nikolas ‚Uli‘ Hoffmann. Dieser spielte Schlagzeug und erklärte sich sofort bereit mal bei einer Probe vorbei zu schauen. Sofort war klar, besser hätte es die Gruppe nicht treffen können. Somit war die Truppe komplett und die ersten Auftritte konnten kommen.
Unter dem Namen ‚PanicMill‘ hatten die Jungs im ersten halben Jahr drei Auftritte. Während die Band sich stetig weiterentwickelte und schließlich auch ein neuer Proberaum bezogen wurde, kristallisierte sich langsam aber sicher heraus: ein neuer Name muss her!
Nach einem anfänglichen Brainstorming wurde sich später auf die Ableitung einer internen Floskel verständigt. Der Name ‚Mirrorplain‘ war geboren. Nun begab sich Mirrorplain zum ersten Mal ins Studio. Dort nahmen sie sechs Demo-Songs binnen drei Tagen auf. In den darauffolgenden Jahren machte Mirrorplain, in stets konstanter Besetzung, Bühnen in der gesamten Bundesrepublik unsicher.

2014 nahm Mirrorplain eine LP namens ‚Reflection‘ auf, welche 2015 veröffentlicht wurde.
Die LP umfasste sechs Songs unter anderem auch den Song ‚Tower of Babel‘ zu dem ein Live-Musikvideo gedreht wurde. 2016 begannen Mirrorplain mit der Arbeit an ihrem echten Debütalbum. Seit 2017 stehen sie bei Fastball Music unter Vertrag.

Die im Juni erschienene Single „Fortune“, die auch das kommende Album eröffnet, ist ein sehr schönes hymnisches Stück Rock, das durchaus zum Mitsingen einlädt. Auf dem am 25.8.17 erscheinenden Album mit dem Titel Path of Salvation folgen das namensgebende „Mirrorplain“ und mit „Salvation“ zwei gerade, straighte Rocktitel. Dass die Jungs aber auch Balladen können, beweisen sie mit den beiden folgenden Stücken, „Eternal Jack“ und „Reparation“ oder mit der sehr eindringlichen Ballade Angel of Wings, die auf den etwas heavy angehauchten Song „Unsought“ folgt. Abschließend kommt noch der für mich beste Rocksong des Albums – neben „Fortune“ –  der „Tower of Babel“ und als Bonus mein Lieblingsstück auf dem Album „Jerz off“.

Alles in allem eine echte Entdeckung, handwerklich gut gespielter Rock, getragen von der Stimme Christians, die Texte sind intelligent … da entsteht eine Band, die in einigen Jahren, wenn sie den Weg konsequent weitergehen, durchaus mit den deutschen Rockheroen wie Blind Guardian oder den Scorpions mitspielen können.

 

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