Ihr Name ist Programm und steht für Leidenschaft, Liebe und Lebenslust, in der Landessprache auch gern „savoir vivre“ genannt. Sie singt, spricht, atmet und spielt Paris aus ihrem, in unsere Herzen. Jede Assoziation die wir mit ihrem Namen verbinden wird erfüllt, und dennoch gelingt es ihr, uns immer wieder zu überraschen und zu erstaunen.

Wir denken an den Spatz von Paris – Édith Piaf – und zwar nicht nur dann, wenn uns Pauline deren Lieder im Varieté darbietet. An Nina Simone, wenn Pauline uns – von ihrer Sensibilität – gepackt förmlich in ihre Welt hineinzieht. Oder an Catherine Ringer (Les Rita Mitsouko) wenn sie mit ihrem Publikum singt und feiert, als wäre der letzte Tag angebrochen.

Doch wenn diese ein Meter fünfundfünfzig große Person mit ihrer gewaltigen Energie und ihrer ebenso starken Stimme abhebt, entstehen auch immer wieder Momente, die sie von allen vorgenannten Künstlerinnen unterscheidet. Dann fusioniert ihre persönliche Form des französischen Chansons mit Gipsy, Jazz, Blues und Rock zu einem ganz besonderen Stil heran, einem eigenständigen. In diesem Moment wird klar: Pauline ist Paris!

Pauline erblickt 1985 im Quartier Port Royal, Paris das Licht der Welt. Im zarten Alter von neun Jahren studiert sie das Violoncello, um sich mit 15 schließlich doch für die Gitarre zu entscheiden. Als Autodidaktin stellt sie sich – wie einst die Piaf am Beginn ihrer Karriere – der harten Schule der Straßenmusik. Die Legende besagt, dass sie ihr erstes Konzert noch im selben Jahr im Linienbus 91 zwischen Port-Royal und St. Marcel gab, und ihre erste Gage erhielt sie vom Fahrer eben jenes Busses; Fünf Franc.

In den folgenden Jahren vertieft sie das Gitarrenspiel und den Gesang. Sowohl auf der Straße, als auch bei diversen renommierten Lehrern. So spielt sie sich in die Herzen der Menschen in den Bars und Bistros, in Bus, Metro und den Parks der französischen Metropole.

2004 trifft sie auf ihren heutigen Mentor und Produzenten Jacques Panis (XIII Bis Records, Quart de Lune), liefert neben einem erstklassigen Abitur ein ebensolches Demoband mit 23 Titeln in drei Sprachen und ihre erste Radiosendung auf Aligre mit Pierre Esperbé ab.

2005 erscheint ihr Debut „Sans sucre s’il vous plait“, sie gründet ihr erstes Trio (Gitarre, Bass, Percussion) und ihre Konzerte werden größer… In den folgenden Jahren umgibt sie sich mit den verschiedensten Instrumentalisten, vom Violinisten bis hin zu Bläsersatz. Ihre Lieder werden zu ihrer rhythmischen und atmosphärischen Spielwiese. Sie tourt durch ganz Frankreich, bleibt jedoch trotz allem Erfolg weiterhin den Straßen und Plätzen  der Hauptstadt straßenmusikalisch treu.

2009 erscheint ihr zweites Album „Le grand Jeu“, ihr Video „Corrida“ wird landesweit ausgestrahlt (MCM, Virgin, NRJ) und sie zählt zu den am häufigsten gespielten Künstlern im französischen Radio. In diesem Jahr gewinnt sie auch den renommierten Spezialpreis der Jury der Georges Brassens Tage in Paris.

2010 gesellt sich mit dem Prix de l’Oracle des 21è Rencontres Matthieu Côte au Festival Sémaphore en Chanson de Cébazat eine weitere Auszeichnung hinzu, „Corrida“ erscheint auf der Kompilation LeTour und Deutschland und auf  Paris le Flore weltweit.

2011 ist ein sehr geschäftiges Jahr für Pauline. „Le grand Jeu“ erscheint nun auch erfolgreich in Deutschland (Localmedia/Al!ve), sie spielt mit ihrem Sextett erstmals in Berlin (Brandenburger Tor), am Festival de Marne, am  9ème Festival de Concèze. Der Radius ihrer Tourneen vergrößert sich. Ihr Song „Suzie D“ erreicht über die Compilation  „Franco Musique“ ( Bureau Export de Berlin) ca. 20000 FranzösischLehrer in Deutschland und gegen Ende des Jahres ist sie neben  Pauline Croze und Belle du Berry & David Lewis (Paris Combo) der Star der dritten „French Kiss Tour“ durch Deutschland, Polen, Ukraine, Serbien usw.

2012 Mit steigendem Bekanntheitsgrad kommen weitere internationale Einladungen. So spielt sie in neben all den bekannten französischen Varietés auch in Moskau und ist in der Fernsehsendung „ARTE Lounge“ zu Gast.

2013 bringt eine weitgehende Veränderung. Pauline schreibt gemeinsam mit dem Akkordeonisten Simon Bensa „Marlaguette“, eine  comédie musicale für Kinder, in der sie auch die Hauptrolle spielt. Gleichzeitig beginnen die Aufnahmen für ihr neues Album in Cooperation mit dem Arrangeur David Lewis (Paris Combo) und dem Produzenten Franck Redlich. Niemand hatte jedoch mit dem durchschlagenden Erfolg des Musicals gerechnet, wodurch sich die Veröffentlichung der neuen Stücke immer wieder verzögert. Neben der Theaterbühne steht Pauline weiter auf den Bühnen der Konzerthallen, so oft es die Zeit erlaubt. So kommt sie z.B. für eine Hommage an Edith Piaf in den Wintergarten nach Berlin. So vergehen die beiden folgenden Jahre im Flug. „Marlaguette“ wird bis Mitte 2016 über 350 mal aufgeführt.

Erst im Anschluss erlaubt sich Pauline, ihren Focus wieder auf ihre Songs zu legen. Das „Alternative Orchester“ Die KAMMER lädt sie Ende 2015 ein auf deren Album „Solace in Insanity“ als Gast mit zu wirken. Im Gegenzug erarbeiten sie gemeinsam eine neue Version von Paulines Song „Au Lit“, welcher im Oktober 2016 ebenfalls auf dem neuen Album „Carrousel“ (LeTour Records/Al!ve) erschienen ist.

Unter dem Motto L’Harmonie Franco-Allemande / Deutsch-Französisches-Feingefühl tourte und tourt sie im November 2016 und Januar 2017 durch Deutschland und Österreich. Mit dabei im Januar ist Die KAMMER:

11.01.2017 – Bonn, Harmonie – 18:30 12.01.2017 – Hannover, Lux – 19:00 13.01.2017 – Bochum, Rockpalast – 19:00 14.01.2017 – Frankfurt, Das Bett – 19:00 18.01.2017 – Wien, Reigen – 19:00 19.01.2017 – München, Backstage – 19:00 20.01.2017 – Kufstein, KuFa – 19:00 21.01.2017 – Dresden, Puschkin – 19:00

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